Sony MDR-10RBT OverEar – High Definition für € 199
4. März 2014 Aus Von LassitoWenn ich solche Testberichte schreibe dann muss ich immer wieder auf unsere Testreihe vom Jahr 2013 hinweisen. Auch dazumal waren Sony Kopfhörer am Start. Unter diesen auch der etwas teurere Sony MDR-1RBT der ordentlich Spaß und Klang gemacht hat. Kann der kleine Bruder den wir hier haben da mithalten?
EINLEITUNG:
Solche Kopfhörertests sind immer wieder schwierig. Jeder von uns hat ein unterschiedliches Gehör und nimmt Töne anders war als sein Banknachbar. Deshalb ist alles was ich zu so was schreibe mein subjektives Empfinden. Der Kopfhörer durchläuft bei uns keinen Marathon an speziellen Tests sondern wird im Alltag getragen und auch gehört.
Zum Großteil verwende ich mein Smartphone, das Sony Xperia Z1 zum Streamen. Als Musikdienst verwende ich Juke, ein Streamingdienst den ich schon lange nutze. Als Streamingauflösung verwende ich High Definition.
So kann ich gewährleisten, dass sich alle Songs in gleicher Qualität wiedergeben.
UNBOXING:
Kennt man den MDR-1RBT dann kennt man auch unser Testgerät. Die Verpackung wie auch das Design ähneln sich sehr sodass mir nur zu sagen bleibt. Wow Sony, solches Styling lieben wir. Der Kopfhörer ist super verarbeitet und die Materialien sind über alles erhaben.
Da es ein Bluetooth Kopfhörer ist müsste eigentlich nicht viel in der Verpackung sein doch kann man ja nicht nur den Kopfhörer liefern. Deshalb finden wir neben dem tollen OverEar,
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eine Tragetasche,
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die Bedienungsanleitung,
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ein 3,5mm Klinkenkabel sowie
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ein USB-microUSB Kabel.
Doch schauen wir uns das Klangstück genauer an.
Am linken Lautsprecher bzw. auf der Muschel sind einige Tasten vorzufinden:
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Powerbutton
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microUSB Anschluss (zum Laden)
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3,5mm Klinkenanschluss
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Mikrofon
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LED Statusanzeige
Am rechten Ohr befinden sich:
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Wippschalter (Vor-Zurück und Play/Pausetaste)
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Laut- Leisewippe
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NFC
AUFBAU UND TRAGEKOMFORT:
Wie bei den meisten Sony Kopfhörern gewohnt sind auch diese wieder wunderbar zu tragen. Es drückt nichts, knarzt nichts, nein alles wunderbar.
Der MDR-10RBT ist ein OverEar heißt die Ohrpolster gehen über die Ohren. So kann nichts direkt auf die Ohren drücken. Würden sie auf den Ohren liegen dann würde man den Druck gut durch die geformten Ohrpolster mit Lederbezug wegnehmen. Sie würden sozusagen nicht auffallen.
Der Kopfbügel ist ebenfalls super gepolstert und butterweich. Der Sitz ist perfekt. Der Druck der ausgeübt wird ist absolut ok. Teilweise könnte es mehr Druck sein vor allem dann wenn man sich bückt.
Bluetooth Kopfhörer haben ein Manko, den eingebauten Akku. Nicht so der Sony. Mittels einer Ladung war es mir möglich knapp 6 Stunden Musik zu hören. Das Aufladen erfolgt dann mit einem handelsüblichem Netzteil und das recht flott.
Zusammenklappen kann man den Sony nicht vollständig. DJ’s kennen das System mit dem Einklappen der Ohrmuscheln. Genauso wie beim großen Bruder.
SPEZIFIKATION:
Größe und Gewicht
Gewicht: 210 g(ohne Kabel)
Funktionsüberblick
Geschlossen: Ja
Dynamisch: Ja
Treibereinheit: 40 mm
Frequenzgang (Hz): 5 Hz – 40 kHz (Passive Kopfhörer) 20 Hz – 20 kHz (A2DP)
Empfindlichkeiten (dB/mW): 100 dB/mW
Magnet: Neodymium
Impedanz (Ohm): 36 Ohm bei 1 kHz
Kabeltyp: Verbindungskabel, Kabel mit integrierter Fernbedienung und Mikrofon
Kabellänge: 1,2 m
Farboptionen
black
Lieferumfang
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Tragetasche
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Bedienungsanleitung
KLANGBILD:
Da wir wie immer gleich testen hier nochmal unsere Songs:
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Some Chords – deadmau5
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Klavierkonzert Nr. 2, B-Dur, 19 op. Adagio – Das große Klassik Orchester
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Relentless – Sepultura
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Ich schieß dich auch den Mond – Andrea Berg
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Romeo und Julia – Ursprung Buam
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Let´s get married – Jagged Edge
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Leichte Kavallarie – Wiener Philharmoniker
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Rest of my Life – Ludacris
Der große Bruder verwöhnte uns vor einiger Zeit mit super ausgewogenem Klangbild das es dem jetzigen Testexemplar schwer macht.
Die 40mm Treiber geben ordentlich Gas und im Bluetooth Betrieb muss ich sagen geht auch ordentlich was an Lautstärke. Das hätte man gar nicht gemeint. Im Kabelbtrieb geht’s meiner Meinung nach leiser zu, da bleiben wir doch lieber beim Kabellosen Stream.
Im Vergleich mit dem MDR-1RBT muss man sich aber leider eingestehen wie gut doch der große Bruder klingt. Nicht, dass der 10RBT kraftvoll ran geht nur kann er unter Volllast nicht so auftrumpfen wie der um € 100 teurere 1er.
Die Bässe werden unter Volllast etwas übersteuert, die Mitten und Höhen bleiben sauber. Eines will ich aber anmerken, Details sind aber auf jeden Fall hörbar sodass zb beim Orchester feinste Atmungen zu hören sind. Trotz der Übersteuerung, die eventuell auch am Bluetooth liegen kann, sehr gute Arbeit.
Das ganze Erscheinungsbild rundet die durch die Ohrpolster gegebene gute Abschirmung zur Außenwelt ab.
Sehr gut ist auch die stabile Kabellose Verbindung die locker über 10 Meter reicht, Bluetooth 3.0 sei Dank. Technik Nerds sagen sich, wie verbinde ich das gute Teil? Natürlich mit NFC. Draufhalten und sich freuen ist die Devise.
FAZIT:
Ein Preis von € 199 ist keine Kleinigkeit, noch dazu wenn man vielleicht nicht sein eigenes Geld verdient und die Eltern dafür aufkommen müssen. Doch zählen wir mal zusammen und entschließen uns dann zu einem Fazit.
Neben der super Verarbeitung, dem zeitgemäßen Design, der guten Steuerung, dem Kabellosem Musikhören sowie dem sehr guten Klang bleibt nicht mehr viel Platz für Kritik.
So kann man eigentlich ruhig 199 ausgeben. Ich zumindest würde eher zum Sony als zu einem Beats Kopfhörer greifen denn auch der Bass ist beim MDR-10RBT der Hammer.
Etwas Kritik gibt’s zur Flexibilität. Leider sind die Ohrmuscheln nur klappbar und nicht der gesamte Kopfhörer.
Ansonsten hat man wieder eine gute Klangabstimmung gefunden die mir wieder bewiesen hat eine gute Wahl getroffen zu haben. Hoffentlich machst du mir lange gute Dienste!
Pro |
Kontra |
Kabelloses Hörvergnügen | Flexibilität |
Lange Akkulaufzeit | Bei voller Lautstärke leichte Übersteuerung |
Frequenzbereich |
Quelle: Sony
Über den Autor
Ich bin Markus vulgo Lassito, blogge seit dem Jahr 2011 für ehemals smarttechnews.eu und jetzt für smart-tech-news.eu. Technik ist mein großes Hobby das ich bei smart-tech-news.eu ausleben kann. Es gibt genug zu Testen denn die Zeit bleibt nicht stehen. Persönlich bin ich ein Fan von Sony mag aber alle anderen Hersteller genauso. Der Leitspruch von smart-tech-news ist genau das was ich für wichtig halte. Wir testen Eure Technik vom User für den User.